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Muthaiti-Projekt

Hilfe zur Selbsthilfe

Von 2008 bis 2013 konnten wir, gemeinsam mit der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung und durch die Unterstützung verschiedener Bio-Herstellerpartner, den Muthaiti-Kleinbäuerinnen in Kenia Schritt für Schritt zur Selbstversorgung und zur wirtschaftlichen Autonomie verhelfen. Die Muthaitis konnten somit eine funktionierende Wasserversorgung in ihrem Dorf aufbauen. Dieses Wassermanagement war die Grundlage für ein neues, besseres Leben in der kleinen kenianischen Gemeinde – mit ökologisch bewirtschafteten Gemüsegärten und einer stetig wachsenden Tierzucht. Gleich zu Beginn wurden sieben Wassertanks und eine unterirdische Zisterne gebaut.

Außerdem lernten die Muthaitis, selbst Wassertanks zu bauen. In den Tanks wird das Dachregenwasser gesammelt. Da sie geschlossen sind, bleibt das Wasser hier sauber und mit dem Inhalt von 15.000 Litern kann eine sechsköpfige Familie zwei bis drei Monate lang mit Trinkwasser versorgt werden. Die nächste Maßnahme war die Bohrung von zwei Löchern inklusive der Installierung von Handpumpen, mit denen über 160 Haushalte des Dorfes mit Trinkwasser versorgt werden können. Auch die Gemüsegärten der 25 Kleinbauernfamilien können so bewässert werden.

Die Muthaitis haben in Schulungen die Grundlagen des organisch-biologischen Landbaus gelernt und wissen nun, wie sie kompostieren müssen und wie sie die Bodenfruchtbarkeit ökologisch verbessern können. Sie sind in der Lage, natürliche Insektizide und Pestizide selbst herzustellen und können regional angepasstes Saatgut nachzüchten und sammeln. Mittlerweile wurden sogar sechs Muthaiti-Kleinbäuerinnen als „Modell-Farmerinnen“ ausgebildet und haben im Auftrag der kenianischen Regierung in ihrer Heimatregion Olkalou weitere Kleinbäuerinnen geschult. Zur Ausbildung gehört auch die Einführung in die Tierzucht und Tierhaltung. Inzwischen hat die Gruppe Ziegen, Hasen und mehr als 150 Hühner, die fast 500 Eier in der Woche legen. Die Kleinbauern werden auch zum Thema „Vermarktung“ unterrichtet. Allein der Verkauf von Hühnern und Eiern bringt heute jeder Familie etwa 12 Euro zusätzlich im Monat, neben den Einnahmen aus dem Handel mit Bohnen, Mais, Kartoffeln, Joghurt und Hasen. Von diesem Geld spart die Gruppe in einem selbst verwalteten Spar- und Leihzirkel einen Teil, um sich dann größere Anschaffungen für die Gemeinde leisten zu können.

In einem letzten Schritt konnte die Gemeinde Kaibaga gemeinsam mit der kenianischen Kleinbäuerinnenorganisation SACDEP ein elektrisches Pumpenhaus errichten um das Dorf das gesamte Jahr über mit Wasser zu versorgen.
Das Fazit nach fünf Jahren Unterstützung durch basic und seine Partner: Alle Mitglieder des kleinen kenianischen Dorfes haben sauberes Trinkwasser, können sich ausreichend und ausgewogen ernähren und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten!
Diese Unterstützung zur Unabhängigkeit ist das, was wir bei basic als nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe verstehen.






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