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"Bio" bei Allergien und Unverträglichkeiten

Weniger ist mehr!

Alle Zusatzstoffe, von denen bekannt ist, dass sie Pseudoallergien auslösen können, dürfen in Bio-Lebensmitteln nicht verwendet werden. Insgesamt sind für Bio-Lebensmittel weniger als 60 Zusatzstoffe erlaubt – im Gegensatz zu über 300 Zusatzstoffen in konventionellen Produkten. Aufgrund der natürlichen organischen Düngung – ohne synthetische Stickstoffverbindungen – können Bio-Pflanzen länger reifen. Sie haben also mehr Zeit, wertvolle bioaktive Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe aufzubauen, die unseren Stoffwechsel und unser Immunsystem auf Vordermann bringen. Auch das Verbot von Pestiziden in der ökologischen Landwirtschaft wirkt sich auf die Pflanzen positiv aus: Sie bilden höhere Mengen an eigenen Abwehrstoffen, um sich selbst besser vor Schädlingen zu schützen. Diese pflanzeneigenen Abwehrstoffe stärken auch unsere Abwehr, wenn wir die Pflanzen verzehren. Last but not least scheint auch das natürliche Futter, das die Tiere auf dem Bio-Hof fressen, einen positiven Einfluss auf die Qualität der tierischen Lebensmittel zu haben. So konnten Ernährungswissenschaftler nachweisen, dass frische Bio-Vollmilch mit einem hohen Gehalt an natürlichen CLA-Fettsäuren (= konjugierte Linolsäuren) das Risiko für die Ausprägung einer Kuhmilch-Allergie reduzieren kann. So schließt sich der Kreis um das Motto „Back to the roots“: Wenn die Kühe ihr natürliches, ursprüngliches Futter mit einem hohen Anteil an Gras, Wiesenpflanzen und Heu fressen, wird ihre Milch auch für uns verträglicher.