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ÖTZ: Qualität von Anfang an

Eier von ökologisch gezüchteten Zweinutzungshühnern

Erschreckend, aber wahr: Die Hühnerzucht teilen sich weltweit drei große Konzerne, die zwei Sorten Hochleistungshühner anbieten. Masthühner wurden so gezüchtet, dass sie möglichst schnell wachsen, Fleisch ansetzen und nach einem Monat geschlachtet werden können. Bei Legehennen haben die Züchter deren Leistung so gesteigert, dass die Tiere in einem Jahr bis zu 300 Eier legen. Die männlichen Küken dagegen werden am Tag ihrer Geburt vergast, weil sie weder Eier legen noch Fleisch ansetzen. Das Kükentöten ist nur eine Folge dieser auf industrialisierte Tiernutzung zielenden Zucht. Die Tiere sind auch krankheitsanfällig und brauchen eine ausgetüftelte Eiweißnahrung – mit viel Soja, das oft aus Südamerika kommt.

Die ökologische Viehzucht schafft Alternativen

1. Fitte Tiere für den Bio-Landbau
Bio-Bauern brauchen robuste, gesunde Tiere, die beim Futter nicht zu anspruchsvoll sind. Solche Züchtungsziele interessieren die drei großen Konzerne nicht. Deshalb haben die Bio-Verbände Bioland und Demeter vor vier Jahren die gemeinnützige Ökologische Tierzucht (ÖTZ) gegründet, die zusammen mit Landwirten ökotaugliche Hühner züchtet.

2. Züchtung ohne Käfighaltung
Die Zuchttiere der ÖTZ leben in Gruppen, können im Stroh scharren, durch den Stall spurten oder auf den nächsten Strohballen fliegen. Das ist nicht selbstverständlich. Denn üblicherweise werden Zuchttiere in Einzelkäfigen gehalten, weil sich so Daten wie Futtermenge oder Legeleistung einfacher erheben lassen.

3. Hahn und Henne zusammen

Die ÖTZ will das ideale Zweinutzungshuhn züchten, bei dem die Hennen genug Eier legen und die Hähne ordentlich Fleisch ansetzen. Mit jeder Henne wird auch ein Bruderhahn großgezogen und so die künstliche Trennung in Mast- und Legehühner
beendet. Derzeit sammeln 150 Bio-Bauern mit Herden von diesen Tieren die ersten Praxiserfahrungen. Von solchen Höfen bieten wir in unseren basic Märkten erstmals Eier an.

4. Mitmachen und Unterstützen
Sie können mit dem Kauf der Eier diese wegweisende Züchtungsinitiative unterstützen. Die Eier kosten mehr als üblich, weil Zweinutzungshühner weniger Eier legen als Hochleistungshennen und der Landwirt deshalb höhere Einnahmen braucht, um seine Kosten zu decken.

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