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Naturkosmetik ohne Mikroplastik

basic sagt „Nein“ zu Mikroplastik!

In konventioneller Kosmetik wird festes Mikroplastik zunehmend durch flüssiges ersetzt. basic sagt „Nein“ zu Mikroplastik!
Beim Thema Mikroplastik in Kosmetik vertritt basic seit Jahren eine klare Position: Die problematische Substanz, die in der Umwelt nur schwer abgebaut werden kann und unsere Ökosysteme belastet, hat hierin nichts verloren.

Mikroplastik gelangt in die Nahrungskette und es gibt kaum wissenschaftliche Befunde zu den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Deshalb hat basic nur zertifizierte Naturkosmetik im Programm. Darin sind erdölbasierte Inhaltsstoffe wie Mikroplastik, aber auch viele weitere bedenkliche Inhaltsstoffe prinzipiell verboten. Zertifizierte Naturkosmetik ist derzeit die einzige Möglichkeit, (Mikro-)Plastik in kosmetischen Produkten zu vermeiden. Zwar haben sich Bundesregierung und Industrie Ende 2013 auf eine freiwillige Selbstverpflichtung zum Ausstieg verständigt. Doch das klappt bisher nicht, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) und Codecheck 2016 zeigten. Sie überprüften rund 100.000 Kosmetikprodukte und stellten fest: Mikroplastik ist nach wie vor weit verbreitet und findet sich „in Produktkategorien (…), in denen es bisher kaum vermutet wurde“.

Unter dem Begriff „Mikroplastik“ verstehen Umweltverbände inzwischen nicht mehr nur Miniplastikkügelchen, die in Peelings enthalten sind, um abgestorbene Hautschuppen abzurubbeln, sondern auch wasserlösliche synthetische Plastikverbindungen, die die Kosmetikindustrie als Filmbildner im Duschgel oder als Hilfsstoffe in der Bodylotion verwendet. Kunden können das nur erkennen, wenn sie die Inhaltsstoffe studieren. Viele bemerken daher gar nicht, wenn sie konventionelle Kosmetik mit Plastikanteil kaufen. Der Anteil fester Mikroplastikkügelchen hat seit der Selbstverpflichtung der konventionellen Kosmetikindustrie zwar abgenommen, dafür ist jedoch die zugesetzte Menge an flüssigen Polymeren gestiegen.

Die Kosmetikindustrie sieht sich zu Unrecht in der Kritik. „Gelöste Polymere sind von festen Kunststoffpartikeln zu unterscheiden und daher separat zu betrachten“, argumentiert der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel e. V. (IKW). Das Umweltbundesamt findet ungeachtet der bislang ungelösten Definitionsfrage, dass kosmetische Mittel keine schwer abbaubaren synthetischen Polymere enthalten sollten. Verbraucherinnen und Verbrauchern empfiehlt die Behörde, bevorzugt zu Produkten zu greifen, die solche Stoffe nicht enthalten. In unseren basic Bio-Supermärkten dürfen Sie sicher sein: Hier landen keine Kosmetika mit sichtbarem oder unsichtbarem Plastikanteil in Ihrem Einkaufskorb.

Gut zu wissen:

Der BUND hat in seinem Einkaufsratgeber „Mikroplastik“ eine Liste mit kosmetischen Produkten veröffentlicht, die Mikroplastik enthalten. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist hier abrufbar.

Zudem können Sie mit der kostenlosen ToxFox-App alle Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, Kosmetika und weiteren Produkten direkt auf Ihrem Smartphone einsehen. Erhältlich bei iTunes oder Google Play.