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Mit Too Good To Go Lebensmittel retten

Lebensmittel retten ist basic - so funktioniert's
11. Oktober 2022

Wussten Sie, dass in Deutschland jährlich etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle entstehen, die entweder gar nicht erst geerntet, oder trotz der Ernte nie gegessen werden?  Um zu verhindern, dass „übrig gebliebenes“ Obst und Gemüse in der Tonne landet, kooperieren wir seit einigen Jahren mit Too Good To Go.


Das Win-Win-Win-Prinzip für Lebensmittel, Menschen und Umwelt steht im Zentrum von Too Good To Go.

Lebensmittelverschwendung setzt unsere Umwelt einer enormen Belastung aus. Ganze Wälder werden abgeholzt, um Lebensmittel anzubauen, die nie gegessen werden. Außerdem haben Wissenschaftler:innen herausgefunden, dass Lebensmittel sehr potente Treibhausgase freisetzen, wenn sie sich auf Müllhalden zersetzen. Über die App „Too Good To Go“können übriggebliebene Bio-Backwaren oder optisch nicht perfektes Bio-Obst und -Gemüse gegen einen geringen Preis bei basic abgeholt werden. So landen die Lebensmittel doch noch auf dem Teller und nicht in der Tonne. Insgesamt haben wir damit bereits 100.000 Überraschungstüten vor der Tonne gerettet!

Lebensmittel retten in 4 Schritten

  1. App „Too Good To Go“ herunterladen
  2. Unter „Supermärkte“ nach Angeboten von basic Ausschau halten (das Angebot an „Magic Bags“ kann variieren – ja nachdem wie viele Bio-Backwaren oder Obst und Gemüse „übrig bleibt“)
  3. In der App wird die Magic Bag bereits bezahlt (im Beispiel hat sie einen Warenwert von 8 €, kostet jedoch nur 3,90 €).
  4. Die Überraschungstüte zum angegebenen Zeitraum abholen.

Wie kommt es zu Lebensmittelverschwendung?

Lebensmittelverschwendung bei Verarbeitung und Ernte

Die Lebensmittelverschwendung beginnt bereits am Anfang der Wertschöpfungskette. Im globalen Süden treten 40% der Verluste während der Verarbeitung und Ernte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf. Gründe hierfür sind unzureichende Technologie und Lager- und Kühlanlagen sowie fehlender Marktzugang und Transportinfrastruktur. Außerdem entsprechen Obst und Gemüse mit optischen Mängeln wie Druckstellen den hohen Anforderungen der Importländer des globalen Nordens nicht.

Luis Garibaldi, der größte Mandarinenproduzent in Peru, äußerte in einem Interview mit National Geographic, dass er nur 70% der produzierten Früchte nach Europa und Nordamerika exportiert. Alle anderen Früchte entsprechen nicht den Standards der Großhändler – die Mandarinen haben nicht die richtige Größe, Süße oder Farbe, haben Schönheitsfehler wie Kratzer und Sonnenschäden oder sind von Pilzen und Spinnen befallen.

Lebensmittelverschwendung im Supermarkt

Im Supermarkt greifen Konsument:innen gewohnheitsmäßig lieber nach den geraden Karotten und makellosen Äpfeln– das sich geschmacklich jedoch nicht von unperfektem Obst und Gemüse. Nur wenigen ist dabei jedoch bewusst, dass unsere Erwartungen an perfekt aussehendem Gemüse zu 40 % Lebensmittelverschwendung führt und die Umwelt enormen Schaden davonträgt.

Warum schadet Lebensmittelverschwendung der Umwelt?

Lebensmittelsysteme verbrauchen circa 30% der global verfügbaren Energie. Durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen und die Rodung der Wälder, um Platz für landwirtschaftliche Flächen zu schaffen, wird immer mehr CO2 in die Atmosphäre abgegeben. Diese Freisetzung von Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickstoffdioxid bei der Herstellung von Lebensmitteln trägt enorm zum Klimawandel bei. Insgesamt werden 38% der Energie für die Herstellung von Lebensmitteln letzten Endes verschwendet.

Problematisch ist auch der hohe Wasserverbrauch, der bei der Herstellung von Lebensmitteln anfällt. Laut dem WWF fließen jährlich 250 Billionen Liter Wasser in Lebensmittel, die am Ende im Müll landen – obwohl die Ressource Wasser weltweit knapp ist. Wenn Sie einen Hamburger wegwerfen, entspricht dies der verschwendeten Wassermenge einer 90-minütigen Dusche.

Wir haben ein paar weitere Tipps, wie Lebensmittel vor der Tonne bewahrt und die Umwelt geschont werden kann: 

basic AG

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